
Bundestag erfasst Anwesenheit ab 1. Oktober digital
Ab dem 1. Oktober müssen die Bundestagsabgeordneten ihre Anwesenheit bei Sitzungen nicht mehr mit einer Unterschrift auf Papierlisten dokumentieren. Das kündigte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) in einem Brief an die Parlamentarier an, aus dem die Zeitungen der Funke-Mediengruppe...
Das kündigte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) in einem Brief an die Parlamentarier an, aus dem die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Sie freue sich sehr, dass die Digitalisierung der parlamentarischen Abläufe mit der Einführung der Digitalen Anwesenheitserfassung (DiAnE) einen "wichtigen Meilenstein" erreicht habe, führt Klöckner in dem Schreiben aus.
Ab dem 1. Oktober würden die traditionellen Papierlisten durch DiAnE ersetzt, kündigte die Parlamentspräsidentin an. Ihren neuen Abgeordnetenausweis erhielten die Parlamentarier am 22. September am Rande ihrer Fraktionssitzungen. Mit den Ausweisen könnten sich die Bundestagsabgeordneten künftig bequem an einem der Zeiterfassungsterminals an allen bekannten Eingängen des Bundestags einloggen.
Damit spart der Bundestag nach Klöckners Angaben jährlich rund 55.000 Blatt Papier und 1.000 Arbeitsstunden in der Bundestagsverwaltung für das Austeilen, Einsammeln und Auswerten der Papierlisten. Derzeit läuft im Bundestag eine Pilotphase zur Umstellung auf die digitale Anwesenheitserfassung.





