
US-Börsen lassen nach - Eskalation im Iran-Krieg treibt Ölpreis
Die US-Börsen haben am Mittwoch nachgelassen.
Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.635 Punkten 0,5 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.420 Punkten 0,3 Prozent im Minus.
Auch an der Wall Street beherrschte der Ölpreis, der wieder über die 100-Dollar-Marke gestiegen ist, die Gemüter. Aufgrund der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg befürchten viele Börsianer anhaltend hohe Energiepreise. Der Iran griff am Mittwoch zehn Schiffe nahe der Straße von Hormus an. Zuvor hatte das US-Militär fünf iranische Öltanker versenkt.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1629 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8599 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.398 US-Dollar gezahlt (+1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 121,59 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 101,40 US-Dollar, das waren 3,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.





