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AfD am häufigsten von politischer Gewalt betroffen
Politik

AfD am häufigsten von politischer Gewalt betroffen

Die AfD ist im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben der Bundesregierung am häufigsten Ziel politisch motivierter Straftaten gegen Parteirepräsentanten und Parteimitglieder geworden.

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Redaktion Hubu.de
Hubu.de
Die AfD ist im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben der Bundesregierung am häufigsten Ziel politisch motivierter Straftaten gegen Parteirepräsentanten und Parteimitglieder geworden. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion hervor, über welche die "Welt" berichtet.

Demnach registrierten die Sicherheitsbehörden 193 entsprechende Delikte gegen die Partei. Dahinter folgen CDU (121 Fälle), Grüne (63), SPD (61), Linke (32) und CSU (20). Von 19 registrierten Gewaltdelikten gegen Parteivertreter im ersten Halbjahr richteten sich zwölf gegen AfD-Politiker oder AfD-Repräsentanten. In drei Vierteln dieser Fälle wurden laut Bundesregierung Ermittlungen gegen Tatverdächtige aus dem linken Spektrum geführt.

Die Zahlen fügen sich in einen längerfristigen Trend zunehmender politisch motivierter Kriminalität (PMK) ein. Bereits 2025 hatten die Sicherheitsbehörden mit 85.837 Fällen bundesweit einen Höchststand registriert.

Auffällig ist zudem eine Verschiebung bei den betroffenen Parteien. Während in den vergangenen Jahren neben der AfD vor allem die Grünen häufig Ziel politisch motivierter Delikte waren, rückt inzwischen die CDU stärker in den Fokus. Bei Straftaten gegen Parteirepräsentanten und Parteimitglieder liegt die Union mittlerweile auf Rang zwei. Die meisten Delikte gegen CDU-Vertreter lassen sich allerdings keinem klaren politischen Spektrum zuordnen. Auch bei Angriffen auf Parteigebäude ist die Union besonders betroffen.

Ein anderes Bild zeigt sich bei Wahlplakaten. Hier erfasste die Polizei im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 2.677 Straftaten. Am häufigsten betroffen waren Plakate der AfD (730 Fälle), gefolgt von den Grünen (447) sowie CDU und CSU (347).

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