
Münchner Stadtwerke wollen besseren Schutz kritischer Infrastruktur
Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Stadtwerke München, Florian Bieberbach, fordert nach den Anschlägen auf die Umspannwerke in Jänschwalde und Bergheim einen praxisnäheren Schutz kritischer Infrastruktur.
"Sicherheit entsteht nicht auf dem Papier, sondern durch Menschen, die handlungsfähig sind, und durch einen Ordnungsrahmen, der konkrete Handlungen ermöglicht und nicht verlangsamt", so Bieberbach.
Betreiber kritischer Infrastruktur sollten Überwachungssysteme auch einsetzen können, ohne jedes Mal befürchten zu müssen, damit gegen Datenschutz- oder KI-Vorschriften zu verstoßen. "So wäre es zum Beispiel sinnvoll, Eindringlinge bereits filmen zu dürfen, wenn sie sich einer Anlage nähern oder über Schutzzäune steigen - und nicht erst, wenn sie sich schon auf dem Betriebsgelände befinden", heißt es in dem Gastbeitrag.
Investitionen in physische Sicherheit, Cyberabwehr und Krisenfähigkeit müssten im Regulierungsrahmen berücksichtigt werden.



