
Länder verstärken Schutz kritischer Infrastruktur
Mehrere Bundesländer stellen die kritische Infrastruktur nach einer bundesweiten Angriffsserie auf Umspannwerke unter verstärkte Beobachtung.
So teilte das sächsische Innenministerium mit, die Sicherheitsbehörden hätten nach den ersten Sabotageaktionen in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen ihre Schutzmaßnahmen verstärkt. Aus Mecklenburg-Vorpommern hieß es, Polizei und Netzbetreiber hätten im Lichte der Ereignisse ihre Kontrollaufmerksamkeit noch einmal verstärkt und fokussiert. Dazu gehöre auch, dass während Streifenfahrten ausgewählte Punkte des Netzes besondere Beobachtung erfahren. Auch in Schleswig-Holstein wurde die Streifentätigkeit an den neuralgischen Punkten der kritischen Infrastruktur erhöht.
Das hessische Innenministerium meldete ein erhöhtes Hinweisaufkommen und verwies zugleich auf die gesetzliche Verpflichtung der Betreiber, den physischen Schutz kritischer Anlagen zu gewährleisten. Welche Objekte konkret geschützt werden, dazu machten die Ministerien keine Angaben. Im Zuge der Sabotageserie hatte die Polizei am Dienstag in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler in Nordrhein-Westfalen einen 48 Jahre alten Verdächtigen gefasst.





